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Weniger Personal tut es auch

Weniger Personal tut es auch

Knapp Ja sagt die SVP zu den beiden Schulhausaufstockungen. Ja sagt die Partei auch zum Budget 2017, allerdings mit einigen Kürzungsanträgen.

Die SVP Bezirk Einsiedeln hat an ihrer Parteiversammlung vom 30. November die Geschäfte der Bezirksgemeinde vom 13. Dezember beraten. Bezirksrat Christoph Bingisser erläuterte vorgängig zu den beiden Vorlagen der Schulhausaufstockungen Nordstrasse und Kornhausstrasse die Ausgangslage der Schulhausplanung. 

Umstrittene Schulhausvorlagen

Dabei stellte er fest, dass vor allem mit dem Angebot des Zweijahres-Kindergartens sich die Raumbedürfnisse verändert haben. Auch sei laufend neuer Raumbedarf durch die vielen Nebenangebote der Schule notwendig. Nach einer kurzen Diskussion stellte Bingisser dann die beiden Aufstockungsprojekte vor. Auf die Frage, wieso man bei der Aufstockung Schulhaus Kornhausstrasse weniger Räume erhält für das gleiche Geld wie bei der Aufstockung Schulhaus Nordstrasse, antwortete der Schulpräsident, dass dies durch statische Massnahmen begründet sei.

Warum braucht es 10 neue Klassenzimmer, wenn doch seit dem Schulbeginn im August 2016 alle Schüler in einem Klassenzimmer zu Schule gehen? Einzig die Begründung der Auflösung der Mietlösungen konnte überzeugen, die weiteren Gründe werden nun vom Schulpräsidenten vertiefter abgeklärt, so dass er an der Bezirksgemeinde erklären kann, wie die Zimmer genutzt werden und welche Schüler diese Zimmer belegen werden.

Der Vorschlag aus der Versammlung, dass nur die Aufstockung Schulhaus Nordstrasse zu realisieren sei, fand keine Mehrheit. Nach der ausgiebigen Diskussion stimmten die Anwesenden den beiden Vorlagen zu. Für die Aufstockung Schulhaus Kornhausstrasse war die Zustimmung knapp. Brügger bedankte sich bei Christoph Bingisser für seine Ausführungen und wünschte ihm für den anschliessenden Match mit dem Handballclub Einsiedeln viel Glück; Bingisser musste die Versammlung aus diesem Grund frühzeitig verlassen. 

340 Stellenprozente sind zu viel

Für die Beratung des Voranschlages 2017 durfte Präsident Ueli Brügger ein weiteres Mal Säckelmeister Philipp Fink begrüssen. In gekonnter Art und Weise stellte er das Budget vor. In mehreren Voten aus der Versammlung wurde festgestellt, dass die Aufstockung des Personals in der Verwaltung nicht verstanden wird. 340 Stellenprozente mehr werden vom Bezirksrat beantragt.

Der Antrag von Roland Lutz, dass hier eine Kürzung vorzunehmen sei, wurde klar angenommen. So soll die Stellenaufstockung beim Ressort Planung und Gewässer gestrichen werden. Der Antrag, auch die Stelle im Bereich Präsidiales zu streichen, fand keine Mehrheit. Weiter soll auch der Wirtschaftsförderer gestrichen werden. Man war sich einig, dass es beim Bezirk eine Anlaufstelle für Wirtschaftsfragen braucht, aber dies sei mit dem bestehenden Personal zu bewerkstelligen.

Geld in den Sand gesetzt?

Grosse Diskussionen gab es um den Planungskredit für das Parkhaus Adlermätteli. Bezirksammann Franz Pirker und Bezirksrat Meinrad Gyr erklärten, warum eine solche Planung durch den Bezirk zu erstellen sei. Die Möglichkeiten müssten im Rahmen eines Wettbewerbs geprüft werden, dann sei man in der Lage, mit möglichen Investoren das Gespräch zu suchen.

Einige Votanten waren der Meinung, dass dieses Geld in den Sand gesetzt werde, da ein Parkhaus Adlermätteli kaum jemals gebaut werde, wenn schon das andere Parkhaus nicht ausgelastet sei. Der Antrag auf Streichung dieser Position wurde sehr knapp abgelehnt. Weitere Kürzungsanträge wurden beschlossen, sodass doch das Budget 2017 mit einem geringeren Mehraufwand realisiert werden könnte. Es gilt nun, diese Anträge auch an der Bezirksgemeinde zu vertreten. Der Präsident bedankte sich mit einem kleinen Geschenk bei Säckelmeister Philipp Fink für seinen Auftritt.

 

Schulraum auf Vorrat

Schulraum auf Vorrat

Gemäss Aussage von Bezirksrat Bingisser gibt es kein eigentliches Schulraumkonzept. Auch sagt er, dass mit Ausnahme des Zweijahreskindergartens der Schulraum für das kommende Schuljahr gedeckt sei. Trotzdem stehen Erweiterungsbauten in den Schulhäusern Kornhausstrasse, Nordstrasse sowie Neubau Trachslau für zusätzliche 16 Schulzimmer an. Demgegenüber sind die Schülerzahlen rückläufig. Zurzeit ist der Bezirk Mieter von vier Schulzimmern im Quadrakorn. Wenn man nun von den geplanten 16 Schulzimmern diese 4 Schulzimmer in eigenen Schulhäusern unterbringen möchte, bleiben immer noch 12 Schulzimmer, die aus meiner Sicht unnötig sind. Deshalb stellt sich die Frage, wo bestehender Schulraum vernichtet oder ausgemustert wird? Was wird vom Bezirksrat verschwiegen?

Auch darf man sich fragen, was mit dem alten Werkhof an der Nordstrasse oder dem alten Schulhaus Trachslau geschieht. Bis anhin wurde vom Bezirksrat noch nichts entschieden. Diese Grundstücke müssen doch in ein Schulraumkonzept einbezogen werden. Es ist offensichtlich: Man plant, ohne sich Gedanken zu machen, was mit den alten Liegenschaften passiert. Der Einsiedlerhof lässt grüssen! Man muss das Wünschbare vom Notwendigen und finanziell Tragbaren trennen. Stoppen wir diese konzeptlose Planung und stimmen auch Sie Nein zu den Vorlagen vom 27. November. 

KR Urs Birchler

Neu überdenken

Neu überdenken

Als Lehrer habe ich auch die Entwicklung zur sogenannt geleiteten, modernen und zeitgemässen Volksschule miterlebt. Bildungsakademiker, teilweise praxisbezogen, teils theoretisch abgehoben, sowie Bildungsvorsteher haben durch ihre Reformen, Leitbilder und Richtungslinien neue Ideen, Wünsche und Vorgaben verursacht. Diese Begehrlichkeiten waren und sind immer auf das ideale Optimum ausgerichtet und haben Auswirkungen bis zu den Richtplänen für Schulbauten. Ein Systemwechsel in der Lehrerausbildung von der bewährten Berufsschule des Lehrerseminars zur eher akademisierten PHS verursachte einen weiteren finanziellen Aufwand, wegen dem Wechsel von der Allrounderzur Spezialausbildung, zum Beispiel für Fächergruppen.
Angesichts der finanziellen Lage des Kantons und der Gemeinde können nicht mehr alle Begehrlichkeiten realisiert werden. Es muss auf allen Bereichen gespart werden, also auch bei der wichtigen Bildung. Zu Recht wird das Notwendige und Wünschbare kritisch hinterfragt, wie jetzt etwa bei der PHS Goldau oder bei uns das Schulhaus Gross. Prioritär sind die Beschaffung von Schul- und Klassenräumen für das Unterrichten. Infolge der obligatorischen Einführung des zweijährigen Kindergartens sieht jeder die Notwendigkeit der Realisation von KG-Räumen im Bezirk ein. Es ist sicher auch ein gewisser Nachholbedarf in Gross vorhanden, aber über den Umfang von Nebenräumen muss diskutiert (gestritten) werden. Die inzwischen allseits bekannten Verhältniszahlen 1 zu 27 versteht fast niemand, das heisst, Erstaunen herrscht weitherum.
Die engagierten, zuständigen Bezirksverantwortlichen stehen vor einer äusserst schwierigen Realisation. In der Vergangenheit hat der Bezirk Einsiedeln immer wieder enorme Anstrengungen und Aufwendungen für den Schulbereich auf sich genommen. Die verantwortungsbewussten Stimmbürger und Steuerzahler setzten vermehrt das gesunde, kritische Augenmass für geplante Schulhausbauten ein.
Hoffentlich gelingt es den Verantwortlichen, eine neue massvoll abgespeckte Schulhausvorlage Gross anzustreben. Jede mögliche Einsparung würde ein positives Signal für kommende anstehende Projekte etwa in Trachslau und Einsiedeln bedeuten. Ansonsten befürchte ich eine negative Trotzstimmung. Das Volk bestimmt seine Volksschule mit.
Ist das Erreichen der an sich prioritären Bildungsziele bei schlankeren, günstigeren Schulvorlagen damit gefährdet? Mitnichten! Diesen Bildungsauftrag erfüllen nach wie vor die engagierten guten Lehrer.

Bruno Durrer