Neuigkeiten Christoph Bingisser als Säckelmeister - SVP Bezirk Einsiedeln

Steuern müssen gesenkt werden:

Nachdem der Regierungsrat des Kanton Schwyz den Verteiler des innerkantonalen Finanzausgleichs bekannt gegeben hat, ist klar wie viel auch der Bezirk Einsiedeln davon profitieren kann. Die SVP Bezirk Einsiedeln ist klar der Meinung, dass nun auch die Zeit gekommen ist, die Steuern zu senken sind. Die SVP fordert vom Bezirksrat, dass er das Budget 2018 mit einer Steuerfusssenkung von 15 – 20% erstellt. Diese Massnahme ist vertretbar, da auf der einen Seite der Beitrag des Finanzausgleiches um ca. 2 Mio. erhöht wird und auf der anderen Seite der Finanzplan angepasst werden muss, da einige Investitionen nicht wie vorgesehen umgesetzt werden bzw. darauf verzichtet wird, so zum Beispiel auf das Schulhaus Süd.

Im Weitern wird man den Forderungen der Gebergemeinden gerecht, die bereits mehrmals darauf aufmerksam gemacht haben, dass nun die Bezirke und Gemeinden aufgefordert werden die Steuern zu senken. Bei der Einführung des kantonalen Ausgleichs war dies eines der Argumente, dass im Kanton Schwyz in den Gemeinden durch diese Massnahme der Steuerfuss gesenkt wird.  Es ist wichtig für den Bezirk Einsiedeln diese Senkung vorzunehmen. Wenn dies nicht erfolgt, wird Einsiedeln noch weiter zur Steuerhölle des Kantons. Im Interesse der Weiterentwicklung ist es von grosser Bedeutung, dass auch die Steuern in die Betrachtung der Standortvorteile aufgenommen werden. Die SVP ist überzeugt, dass die geforderte Steuersenkung für den Bezirk möglich ist. Es wird auch möglich sein, trotz reduzierten Steuereinnahmen ein ausgeglichenes Budget 2018 zu gestalten.

SVP Bezirk Einsiedeln  

Der Präsident

Ueli Brügger

04.07.2017


Christoph Bingisser als Säckelmeister:

Der Vorstand der SVP Bezirk Einsiedeln hat anlässlich seiner Sitzung vom 29. Juni 2017 ausgiebig über die Bezirksratswahlen 2018 diskutiert. Nachdem Säckelmeister Phillip Fink bedauerlicherweise mitgeteilt hat, dass er im kommenden Jahr nicht mehr für dieses Amt kandidieren wird, hat der SVP Vorstand die Ausgangslage analysiert und die Situation eingehend beurteilt. Ebenfalls ist die SVP oft angesprochen worden, was sie zum Rücktritt von Fink für eine Antwort zu geben hat. Dabei ist man einstimmig zum Schluss gekommen, dass in den Reihen der SVP der geeignetste Kandidat für diese Position vorhanden ist. Mit Christoph Bingisser hat die SVP eine ausgezeichnete Persönlichkeit für das herausfordernde Amt des Säckelmeisters. Bingisser ist seit zwei Jahren im Bezirksrat. Er hat dabei die Abläufe kennen gelernt. Im Weitern hatte er auch als früherer Präsident der Rechnungsprüfungs-kommission einen grossen Einblick ins Finanzwesen des Bezirkes. Der SVP Vorstand schlägt daher, zu Handen der Parteiversammlung Christoph Bingisser als Säckelmeister vor.

Christoph Bingisser ist 1980 geboren, hat sich zum eidg. dipl. Wirtschaftsprüfer ausgebildet und hat sich in verschiedenen Firmen das Rüstzeug geholt um sich dann Ende 2013 selbstständig zu machen und die Bingisser Treuhand AG zu gründen.

Der Vorstand der SVP Einsiedeln ist überzeugt mit Christoph Bingisser einen kompetenten, für dieses Amt bestens ausgebildeter Bewerber vorzustellen.  Die Bestätigung der Kandidatur erfolgt dann durch die Parteiversammlung.

SVP Bezirk Einsiedeln

04.07.2017


Ja zum Schulhaus Trachslau und zum Werkhof:

Ja zur Rechnung und den Nachtragskrediten

Gut besuchte Parteiversammlung beschliesst Ja zur Bezirksrechnung und zu den Nachkrediten.
Ebenfalls werden das Schulhaus Trachslau und der neue Werkhof befürwortet. Das Komitee
Pro Viadukt Willerzell überzeugte mit einer klaren Stellungnahme zum Viadukt.

Nach der Begrüssung durch den Präsidenten Ueli Brügger stellte RPK Präsidentin Annemarie Kälin den Abschluss der Bezirksrechnung 2016 vor. Sie zeigte sich erfreut über das Resultat. In kompetenter Art machte Sie aber auch darauf aufmerksam wie das positive Resultat entstanden ist. Es sei nicht primär auf einen haushälterischen Umgang mit den finanziellen Mitteln zurück zu führen. Annemarie Kälin machte darauf aufmerksam, dass sich die finanzielle Situation des Bezirkes nach wie vor nicht rosig sei. Die Notwendigkeit bestehe weiterhin die Mittel nach dem Bedarf und nicht nach den Wünschen einzusetzen. Die anwesenden Versammlungsteilnehmer bezeugten die Ausführungen mit grossem Applaus. Einige Diskussionen gab es anschliessend bei den Nachkrediten 2016 und 17. Die Rechnung wie auch die Nachkredite wurden klar genehmigt.

Ja zum Schulhaus Trachslau
Kompetent hat Bezirksrat Christoph Bingisser das Projekt Schulhaus Trachslau vorgestellt. Er zeigte sich überzeugt, dass es dringend nötig sei in Trachslau ein neues Schulhaus zu bauen. Er betonte, dass wirklich nur das Notwendige erstellt werde. Die Schülerzahlen würden für sich sprechen. Es sei gelungen mit den Architekten, die den Projektwettbewerb gewonnen haben, grössere Kosten-einsparungen zu realisieren. In der anschliessenden Diskussion musste festgestellt werden, dass vieles noch unklar für die Realisierung der Bauten. So ist noch nicht bestimmt was für eine Heizung gewählt wird. Ebenfalls bei der Wahl der Baustoffe konnte er die offenen Fragen nicht abschliessend beantworten. Schulrat Martin Thoma appellierte an die Anwesenden, trotz diesen Unsicherheiten dem Projekt zu. Die Baukommission sei überzeugt, dass der Kostenvoranschlag seriös gerechnet sei.
Bei der anschliessenden Abstimmung sagte die Versammlung klar JA zum bevorstehenden Projekt.

Ja zum neuen Werkhof
Sachlich, kompetent und mit grosser Überzeugung stellte Bezirksrat Meinrad Gyr das Projekt «Neuer Werkhof» vor. Der Bezirk Einsiedeln sei in den letzten 30 Jahren stark gewachsen. Die Anforderungen an die Werkdienste seien in den vergangenen Jahren laufend gestiegen. Für die Mitarbeiter sei es immer schwieriger in den Räumlichkeiten des alten Werkhofes effizient zu arbeiten. Er erläuterte auch, dass vor allem auf Druck der SVP das Projekt nochmals überarbeitet worden sei. Mit dem
dem jetzigen Projekt sei wirklich nur das Notwendige das realisiert werden soll. Dies wurde von den Versammlungsteilnehmern entsprechend gewürdigt. Die SVP’ler entschieden sich klar für den neuen
Werkhof.

Thomas Kubon informierte betreffend den Willerzeller Viadukt
Anschliessend an die ordentlichen Geschäfte informierte Thomas Kubon, Präsident des Einwohnerverein Willerzell, über die Anliegen der Willerzeller Bevölkerung betreffend den Viadukt über den Sihlsee. In einem interessanten Referat zeigte er auf was für Konsequenzen es haben könnte, wenn der Viadukt abgebaut werde. Er zeigte sich überzeugt, dass hier die SBB in der Pflicht sei, den Viadukt auch in der neuen Konzession zu übernehmen und zu unterhalten. Nun wird die SVP an der nächsten Parteiversammlung auch noch die andere Seite anhören. Es ist aber klar, dass bei den Verhandlungen eine Lösung für den Viadukt gefunden werden muss. Dieses Anliegen wird von der SVP auch klar unterstützt. Aber es herrscht im Moment ein wenig der Eindruck, dass der einzige Verhandlungspunkt der Viadukt sei. Der Viadukt ist ein sehr wichtiger Punkt, für den sich die SVP einsetzen wird, aber man darf die übrigen Anliegen dabei nicht vergessen.

18.04.2017


Generalversammlung SVP Einsiedeln im Restaurant Bären:

«Kabarett SVP» ernst genommen

Am 16. März 2017 fand die 37. Generalversammlung der SVP Bezirk Einsiedeln statt. Neben den statutarischen Geschäften stand die Unterhaltung im Vordergrund.

Pünktlich um 20.15 Uhr konnte Präsident Ueli Brügger die Versammlung eröffnen. Es war erfreulich wie viel Mitglieder er begrüssen durfte. Man spürte, dass das Interesse vor allem dem «Kabarett SVP» galt, wie es in der Einladung angekündigt wurde. Vorab ging es darum die statutarischen Geschäfte abzuhandeln. In seinem Jahresbericht lies der Präsident nochmals das Jahr das war passieren. Neben einem weinenden Auge, Verlust eines Kantonsratsmandates, konnte doch das verlorene Bezirksratsmandat mit Christoph Bingisser wieder zurückgeholt werden. Im Weitern war das eine oder andere Ereignis nicht mehr so präsent, es wurde dann durch die Ausführungen wieder in Erinnerung gerufen. Es waren doch einige Abstimmungen die zum Teil überrascht haben. Mit entsprechendem Applaus wurde der Jahresbericht genehmigt. Auch der von Isabelle Lacher-Kümin vorgestellte Kassabericht wurde gutgeheissen und der Kassierin wurde die grosse Arbeit verdankt.  Anschliessend an die ordentlichen Geschäfte, fand das «Kabarett SVP» statt. Warum dieser Titel? So stand es in der Fasnachtszeitung.  Der Vorstand hat dieses Thema aufgenommen und für den zweiten Teil der Versammlung einen Künstler eingeladen. Es war ein Bauchredner, der die Lachmuskeln der Anwesenden strapazierte. Carmelo Pesenti und seine verschiedenen Puppen konnten das Publikum begeistern. Zum Abschluss wurde das Publikum in die Show miteinbezogen. Es war ein riesiger Erfolg, als Carmelo Regierungsrat Barraud und Schulrätin Evelyn Hofmann bauchreden lies. Beide haben dabei eine sehr gute «Performance» gezeigt. Mit einem riesigen Applaus wurde die Show von Carmelo verdankt, was natürlich zu einer Zugabe führte.
Um 22.15 Uhr konnte der Präsident dann die Versammlung schliessen, mit dem Hinweis, dass am 10. April, anlässlich der nächsten Parteiversammlung die bevorstehenden Geschäfte der Bezirksgemeinde behandelt werden. Es wurde dann noch lange diskutiert, politisiert, dabei durfte auch die Tranksame nicht fehlen.

29.03.2017


Weniger Personal tut es auch:

Knapp Ja sagt die SVP zu den beiden Schulhausaufstockungen. Ja sagt die Partei auch zum Budget 2017, allerdings mit einigen Kürzungsanträgen.

Die SVP Bezirk Einsiedeln hat an ihrer Parteiversammlung vom 30. November die Geschäfte der Bezirksgemeinde vom 13. Dezember beraten. Bezirksrat Christoph Bingisser erläuterte vorgängig zu den beiden Vorlagen der Schulhausaufstockungen Nordstrasse und Kornhausstrasse die Ausgangslage der Schulhausplanung. 

Umstrittene Schulhausvorlagen

Dabei stellte er fest, dass vor allem mit dem Angebot des Zweijahres-Kindergartens sich die Raumbedürfnisse verändert haben. Auch sei laufend neuer Raumbedarf durch die vielen Nebenangebote der Schule notwendig. Nach einer kurzen Diskussion stellte Bingisser dann die beiden Aufstockungsprojekte vor. Auf die Frage, wieso man bei der Aufstockung Schulhaus Kornhausstrasse weniger Räume erhält für das gleiche Geld wie bei der Aufstockung Schulhaus Nordstrasse, antwortete der Schulpräsident, dass dies durch statische Massnahmen begründet sei.

Warum braucht es 10 neue Klassenzimmer, wenn doch seit dem Schulbeginn im August 2016 alle Schüler in einem Klassenzimmer zu Schule gehen? Einzig die Begründung der Auflösung der Mietlösungen konnte überzeugen, die weiteren Gründe werden nun vom Schulpräsidenten vertiefter abgeklärt, so dass er an der Bezirksgemeinde erklären kann, wie die Zimmer genutzt werden und welche Schüler diese Zimmer belegen werden.

Der Vorschlag aus der Versammlung, dass nur die Aufstockung Schulhaus Nordstrasse zu realisieren sei, fand keine Mehrheit. Nach der ausgiebigen Diskussion stimmten die Anwesenden den beiden Vorlagen zu. Für die Aufstockung Schulhaus Kornhausstrasse war die Zustimmung knapp. Brügger bedankte sich bei Christoph Bingisser für seine Ausführungen und wünschte ihm für den anschliessenden Match mit dem Handballclub Einsiedeln viel Glück; Bingisser musste die Versammlung aus diesem Grund frühzeitig verlassen. 

340 Stellenprozente sind zu viel

Für die Beratung des Voranschlages 2017 durfte Präsident Ueli Brügger ein weiteres Mal Säckelmeister Philipp Fink begrüssen. In gekonnter Art und Weise stellte er das Budget vor. In mehreren Voten aus der Versammlung wurde festgestellt, dass die Aufstockung des Personals in der Verwaltung nicht verstanden wird. 340 Stellenprozente mehr werden vom Bezirksrat beantragt.

Der Antrag von Roland Lutz, dass hier eine Kürzung vorzunehmen sei, wurde klar angenommen. So soll die Stellenaufstockung beim Ressort Planung und Gewässer gestrichen werden. Der Antrag, auch die Stelle im Bereich Präsidiales zu streichen, fand keine Mehrheit. Weiter soll auch der Wirtschaftsförderer gestrichen werden. Man war sich einig, dass es beim Bezirk eine Anlaufstelle für Wirtschaftsfragen braucht, aber dies sei mit dem bestehenden Personal zu bewerkstelligen.

Geld in den Sand gesetzt?

Grosse Diskussionen gab es um den Planungskredit für das Parkhaus Adlermätteli. Bezirksammann Franz Pirker und Bezirksrat Meinrad Gyr erklärten, warum eine solche Planung durch den Bezirk zu erstellen sei. Die Möglichkeiten müssten im Rahmen eines Wettbewerbs geprüft werden, dann sei man in der Lage, mit möglichen Investoren das Gespräch zu suchen.

Einige Votanten waren der Meinung, dass dieses Geld in den Sand gesetzt werde, da ein Parkhaus Adlermätteli kaum jemals gebaut werde, wenn schon das andere Parkhaus nicht ausgelastet sei. Der Antrag auf Streichung dieser Position wurde sehr knapp abgelehnt. Weitere Kürzungsanträge wurden beschlossen, sodass doch das Budget 2017 mit einem geringeren Mehraufwand realisiert werden könnte. Es gilt nun, diese Anträge auch an der Bezirksgemeinde zu vertreten. Der Präsident bedankte sich mit einem kleinen Geschenk bei Säckelmeister Philipp Fink für seinen Auftritt.

 

09.12.2016


Ein knappes «Nein» zu Blatten:

Parolenfassung der SVP des Bezirks Einsiedeln zum 27. November

Die SVP sagt knapp Nein zur Haltestelle Blatten, deutlich Ja zum Hauptplatz sowie ebenfalls Ja zum Kindergarten Nordstrasse und zur Grosser Schulhauserweiterung. 

Vorgängig der traktandierten Geschäfte wurden die Anwesenden Parteimitglieder von Kantonsrat Walter Züger (Altendorf) über die bevorstehende Abstimmung betreffend die Steuergesetzrevision orientiert. Dabei konnte er doch mit seinen Ausführungen einige Missverständnisse klären. So zum Beispiel den Vorwurf der «Gemeinden Bevormundung». Es gelang ihm aufzuzeigen, was mit der Begleitung der Gemeinden bezweckt wird. Von einer Bevormundung könne keine Rede sein. Mit dieser Begleitung soll erreicht werden, dass nicht übermässig Steuern eingefordert werden, wenn durch den Systemwechsel zur Flat Rate Tax mehr Geld in die Kassen der Gemeinden und Bezirke fliessen werde. Züger zeigte sich überzeugt, dass der Systemwechsel richtig sei und für die Zukunft der Finanzen des Kantons Schwyz der richtige Weg ist.

Knappes Nein zu Blatten

Präsident Ueli Brügger begrüsste dann den Ressort Chef Volkswirtschaft Sicherheit, Patrick Notter. Notter informierte über den Planungskredit für die Haltestelle Blatten. Diese Haltestelle sei eine grosse Chance für Einsiedeln. Durch den Bau der Doppelspur der SOB sei die Möglichkeit gegeben, zum gleichen Zeitpunkt die Haltestelle Blatten zu realisieren. Man stehe da in Konkurrenz zu andern Wünschen auf der SOB-Strecke Einsiedeln-Wädenswil. So seien weitere Begehren vorhanden, so zum Beispiel im Chaltenboden beim Hotel Ramada. Im Weitern sei festzuhalten, dass durch die Bauabsichten der SOB auf dem Bahnhof Einsiedeln die heutigen P+R-Parkplätze aufgelöst würden.
Nach den Ausführungen von Notter ergab sich eine rege Diskussion. Mit nur einer Stimme Unterschied entschied sich die Versammlung gegen den Planungskredit Blatten. Die Gegner der Vorlage führten vor allem die Folgekosten in den Vordergrund. Einsiedeln könne sich einfach im Moment nicht alles leisten. 210'000 Franken jährliche Zusatzkosten an den ÖV sowie die vorgesehenen Baukosten von 2,8 Millionen Franken seien zu viel. Man wolle auch keine Tramverbindung nach Wädenswil, vielmehr sollte erreicht werden, dass direkte Züge von Einsiedeln nach Zürich geführt werden.

Klares Ja zum Hauptplatz

Die Reihe war dann an Andreas Baumgartner, Abteilungsleiter Bauen Planen Umwelt Energie des Bezirkes. Eindrücklich erklärte er in seiner Präsentation, wie notwendig es sei, den Kloster- beziehungsweise Hauptplatz zu sanieren. Mit den gebundenen Ausgaben würden die Leitungen und der Unterbau des Platzes saniert. Bereits habe es Rohrbrüche gegeben. Mit der Sanierung ergebe sich die Chance, den Platz auch neu zu gestalten, sodass er zu einer Attraktivität werde. Die gestellten Fragen konnte Baumgartner sehr sachlich beantworten. Die Versammlung entschied einstimmig, den Baukredit für den Hauptplatz/Klosterplatz zu unterstützen. Ja zum Kindergarten Nordstrasse
Schulpräsident Christoph Bingisser hatte seinen ersten Auftritt als Bezirksrat vor den SVP-Mitgliedern. Mit klaren Worten zeigte er auf, warum es einen Neubau für den Kindergarten Nordstrasse brauche. Die Ursache liege vor allem bei der Einführung des Zweijahres-Kindergartens, der nun definitiv angeboten werden müsse. Der Kanton sei nicht mehr bereit, eine weitere Aufschiebung zu gewähren. Dies habe nicht nur einen Einfluss auf den Kindergarten Nordstrasse, sondern auf das ganze Schulraumkonzept.
Bei der Projektierung habe man darauf geachtet, nur das Notwendige und nicht das Wünschbare zu realisieren. Einstimmig stimmten die SVPler dem Vorhaben zu.

Ja zur Schulerweiterung Gross

Der Baukredit für den Erweiterungsbau des Schulhauses Gross wurde ebenfalls von Schulpräsident Christoph Bingisser vorgestellt. Seinen Ausführungen war klar zu entnehmen, dass beim Schulhaus Gross einiger Nachholbedarf bestehe. So müssten auch hier die Voraussetzungen für den Zweijahres-Kindergarten geschaffen werden. Der Werkraum im UG des Schulhauses sei nicht mehr bewilligt und müsse so gestaltet werden, dass er den Anforderungen gerecht werde. Im Weitern würden die fehlenden Gruppenräume, Sitzungszimmer, Schulleitungsbüro und so weiter erstellt. Mit dem Ausbau entspreche das Schulhaus Gross dann dem Richtraumprogramm des Kantons. Auch würden im Anbau fehlende Schutzräume für den Viertel Gross geschaffen.

Es war dann interessant den Ausführungen der RPK-Präsidentin Annemarie Kälin zu folgen. Die RPK lehnt das Projekt in dieser Form ab. Die Kosten seien in keinem Verhältnis und der Bezirk könne sich dies nicht in dieser Form leisten. Hier müsse noch der Sparhebel angesetzt werden. Die Diskussion zeigte klar auf, dass vor allem die Kosten zu hoch seien. Schulpräsident Bingisser konnte dann einige Fragen beantworten, warum die Kosten so hoch seien. Man habe seinerzeit beim Bau des Schulhauses auf einiges verzichtet, das nun fehle, aber durch die Veränderungen im Schulwesen notwendig seie. Die Versammlung folgte seinen Ausführungen und unterstützt das Projekt grossmehrheitlich.

Unter Verschiedenem stellte ein Mitglied fest, dass er sich immer wieder ärgere, wenn an gewissen Tagen in Einsiedeln das Dorf Einsiedeln mit Autos voll überstellt sei. Er forderte, dass hier eine Lösung gesucht werden müsse. Bezirksammann Franz Pirker bestätigte die Wahrnehmung, er bat aber um Verständnis, dass für den Moment die Lösung noch nicht vorhanden sei. Aber der Bezirksrat habe dies auch erkannt und werde nach einer Lösung suchen.

23.09.2016


Wahlaufruf der SVP Bezirk Einsiedeln:

Bis zum kommenden Wochenende sind Sie, liebe Stimmbürgerinnen und Stimmbürger aufgerufen, die Einsiedler „Regierung" zu wählen. Die Einsiedler SVP empfiehlt Ihnen, die Liste 1 der SVP Bezirk Einsiedeln in die Urne zu legen. Mit Franz Pirker als Bezirksammann und Christoph Bingisser als Bezirksrat kandidieren zwei bewährte Mitbürger als ihre Vertreter für den Einsiedler Bezirksrat. Die zwei SVP-Kandidaten sind bereit, sich mit gesundem Menschenverstand voll für die Anliegen und Probleme der Einsiedler Bevölkerung ins Zeug zu legen. Die SVP hat sich in den letzten Jahren mit einer klar bürgernahen und gradlinigen Politik das Vertrauen vieler Mitbürgerinnen und Mitbürger erworben. Als stärkste Ortspartei will die SVP auch die nächsten Jahre die nötige Verantwortung im Einsiedler Bezirksrat über-nehmen. Sie entscheiden mit Ihrem Wahlzettel, ob unsere Kandidaten Franz Pirker, bisher als Statthalter und Christoph Bingisser, bisher Präsident der Rechnungsprüfungskommission die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre fortführen können. Mit Ihren Stimmen nehmen Sie Ihre Rechte als StimmbürgerIn und SteuerzahlerIn wahr. Entscheiden Sie mit über die Zukunft unseres Bezirkes und bestimmen Sie, wer in den nächsten Jahren die Geschicke Ihrer Umgebung lenken soll. Wählen Sie mit der Liste 1 der SVP Bezirk Einsiedeln. Sie bietet Gewähr, dass Sie als Mitbürgerin und Mitbürger nicht nur Pflichten haben, sondern auch zu Ihrem Recht kommen. Schenken Sie unseren Kandidaten mit Ihren Stimmen das Vertrauen, diese werden uns nicht enttäuschen. Die klaren Ansichten, die Offenheit und die Tatkraft unserer Kandidaten werden uns allen zugutekommen.

Für die Rechnungsprüfungskommission, die ebenfalls am 01. Mai gewählt wird, empfehlen wir Ihnen Annemarie Kälin-Steinegger (bisher) und Stefan Böni (neu) ebenfalls mit der Liste 1 zu wählen. Im Weitern sind auch die vorgeschlagenen Richter und Ersatzrichter der SVP eine Garantie für bürgerliches Gedankengut. Mit der Liste 1 wählen Sie bürgerliche und volksnahe Kandidaten, die für die klaren und verlässlichen Werte der SVP einstehen. Herzlichen Dank für Ihre Stimmen und Ihre Unterstützung. 

Mitglieder, Freunde und Gönner der SVP treffen sich am Abstimmungssonntag, 01. Mai 2016 ab 17.00 Uhr im Restaurant Elefant zur Entgegennahme der Wahlresultate.

 

SVP Bezirk Einsiedeln

01.05.2016


Pirker und Bingisser gewählt:

Guter Tag für die SVP Einsiedeln: Wahl von Bezirksammann Franz Pirker, Bezirksrat Christoph Bingisser, RPK Annemarie Kälin und Stephan Böni, Richter Ernst Kümin und Urs Härri, Ersatzrichter Hansruedi Lacher und Erich Schädler.

Christoph Bingisser setzte sich knapp gegen Bernadette Deuber durch mit lediglich 5 Stimmen Vorsprung.

01.05.2016


SVP nominiert Franz Pirker als Bezirksammann und Christoph Bingisser als Bezirksratskandidat:

SVP nominiert Franz Pirker als Bezirksammann und Christoph Bingisser als Bezirksratskandidat

Am 23. März 2016 fand statutarischen Geschäften standen die Bezirkswahlen 2016 im Vordergrund.

ub. Pünktlich um 19.30 Uhr konnte Präsident Ueli Brügger die Versammlung eröffnen. Es war erfreulich wie viel Mitglieder er begrüssen durfte. Man spürte, dass das Interesse vor allem den Bezirkswahlen galt. Vorab ging es darum die statutarischen Geschäfte abzuhandeln. In seinem Jahresbericht lies der Präsident nochmals das Jahr das war passieren. Das eine oder andere Ereignis war nicht mehr so präsent, es wurde dann durch die Ausführungen wieder in Erinnerung gerufen. Mit entsprechendem Applaus wurde der Jahresbericht genehmigt. Auch der von Isabelle Lacher-Kümin vorgestellte Kassabericht wurde gutgeheissen und der Kassierin wurde die grosse Arbeit verdankt. Beim Traktandum Wahlen galt es den Vorstand zu besetzen. Leider musste der Präsident der Versammlung die Demission des Sekretärs Roland Lutz bekannt geben. Lutz hat sich entschieden politisch etwas kürzer zu treten. Ueli Brügger dankte Roland Lutz für die grosse Arbeit die er für die SVP Einsiedeln geleistet hat. Er gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass er der Partei weiterhin für gewisse Aufgaben zur Verfügung steht. Als Nachfolgerin wurde Jessica Kümin in den Vorstand gewählt. Die weiteren Vorstandsmitglieder, Ueli Brügger, Präsident, Meinrad Gyr, Vizepräsident, Isabelle Lacher-Kümin, Kassier, Christian Kälin und Hans Gyr als Beisitzer, sowie Lukas Kauflin als Vertreter der Jungen SVP, wurden in ihren Ämtern bestätigt. Anschliessend an die GV fand die Nomination für die Bezirkswahlen statt. Der Vorschlag für das Büro war unbestritten, so wurde Franz Pirker als mit grossem Applaus als Bezirksammann vorgeschlagen. Die Vorschläge der übrigen Mitglieder, als Bezirksstatthalter Hanspeter Egli, als Säckelmeister Philipp Fink, wurden gutgeheissen. Dann schilderte der Präsident die Ausgangslage für die Wahlen in den Bezirksrat. Da Hermann Betschart zurück tritt wird ein Sitz frei im Bezirksrat. Er zeigte sich kämpferisch, „die SVP muss den Sitz der verloren ging wieder zurück holen". Er zeigte sich erfreut, dass sich Christoph Bingisser, zurzeit kompetenter, kritischer Präsident der Rechnungsprüfungskommission (RPK) als Kandidat für den Bezirksrat zur Verfügung stellt. Die anderen Positionen auf der Liste, RPK, Richter und Ersatzrichter, Vermittler usw. wurden wie vorgeschlagen genehmigt. Christian Kälin übernahm dann die Leitung der Versammlung und der Präsident zusammen mit Bezirksrat Meinrad Gyr begaben sich zur „Elefantenrunde". Dort galt es nun die Position der SVP wahrzunehmen. Zweimal kamen die beiden zurück um sich bei der Versammlung das Vorgehen zu bestätigen lassen. Bei der letzten Verhandlung hat sich dann die SVP entschieden alleine in den „Kampf" zu gehen, ohne die bisherigen Bezirksräte der andern Parteien zu unterstützen. Vor allem der Entscheid der FDP wurde nicht verstanden, dass sie den bisherigen SP-Kandidaten unterstützt. Das hat dann zum Alleingang geführt. Mit diesem Vorgehen ermöglicht die SVP aber dem Stimmbürger eine Auswahl und es kann gewählt werden.

05.04.2016


Starkes Team Liste 1:

04.04.2016


Christoph Bingsser als Bezirksratskandidat nominiert:

Die SVP des Bezirks Einsiedeln greift an. Anlässlich der Nominationsversammlung vom 23. März 2016 für die Bezirkswahlen vom 1. Mai 2016 hat die Versammlung einstimmig entschieden mit Christoph Bingisser in die Wahlen zu steigen. Die SVP schlägt Christoph Bingisser als Bezirksrat vor. Bisher war Christoph Bingisser als kompetenter und kritischer Präsident der Rechnungsprüfungskommission (RPK) bekannt.  Im Weitern hat die Versammlung den bisherigen Bezirksstatthalter Franz Pirker als neuen Bezirksammann, ebenfalls einstimmig, vorgeschlagen. Die SVP Einsiedeln ist überzeugt mit diesem starken Team einen Beitrag zu leisten, dass sich Einsiedeln in den nächsten Jahren positiv entwickelt.

03.04.2016


Wahlfeier der SVP Einsiedeln – RR- und KR-Wahlen 2016:

Am vergangenen Wahlsonntag hatte die SVP Einsiedeln Grund zum Feiern: Landammann und Regierungsrat Andreas Barraud (Bennau) wurde glanzvoll wiedergewählt. Andererseits war auch Platz für Enttäuschung, denn die drei Sitze im Kantonsparlament konnten nicht gehalten werden.

Dritte Legislatur für Andreas Barraud

Präsident Ueli Brügger gratulierte Andreas Barraud anlässlich des Wahlhöcks im Restaurant Elephant im Namen der SVP Einsiedeln zur erfolgreichen Wiederwahl und wünschte viel Erfolg für die dritte Amtszeit. Regierungsrats-Wahlkampfleiter Roland Lutz zeigte sich erfreut darüber, dass mit André Rüegsegger (Brunnen) und René Bünter (Lachen) die drei SVP-Sitze verteidigt werden konnten. Mit den beiden ebenfalls gewählten FDP-Vertretern kann die bürgerliche Mehrheit zudem erhalten werden.

Unerfreuliche Kantonsratswahlen

Die beiden wiederkandidierenden Thomas Bingisser und Urs Birchler wurden solid wiedergewählt. Aufgrund des leicht gesunkenen Wähleranteils und Pukelsheimpech verlor die Partei jedoch den dritten Sitz an die GLP.

21.03.2016


Kantonsratswahlen - SVP Einsiedeln tritt mit voller Neunerliste an:

 

Die Kandidatenliste der SVP Einsiedeln für die Kantonsratswahlen enthält nebst einer Reihe von Unternehmern auch zwei Frauen. Die Bisherigen Urs Birchler und Thomas Bingisser treten für eine weitere Legislatur an.

Die SVP Einsiedeln kann auch für die kommende Legislatur mit einer vielfältigen, überzeugenden Liste in die Wahlen steigen. Mit dem neuen Wahlsystem für die Kantonsratswahlen „Doppelter Pukelsheim" ändert sich für grosse Wahlkreise wie Einsiedeln relativ wenig, immer noch wird im Proporz gewählt, man kann nach wie vor kummulieren und panaschieren. Neu ist, dass überzählige Stimmen aus anderen Wahlkreisen (Gemeinden, Eingemeindebezirke) bei der Verteilung der Sitze an die Parteien zum Tragen kommen. Ebenfalls neu ist, dass in allen Gemeinden die Parteien mit derselben Listennummer und unter einheitlichem Namen auftreten werden.

Bisherige Bingisser und Birchler führen Liste an

Die beiden Bisherigen Kantonsrat Urs Birchler und Kantonsrat Thomas Bingisser führen die Liste an. KR Christian Kälin demissioniert nach acht Jahren im Kantonsparlament. Weiter finden sich auf der Liste Parteisekretär und Alt-Nationalratskandidat Roland Lutz, sowie die Vorstandsmitglieder Lukas Kauflin (Bennau), Präsident der Jungen SVP Kanton SZ, und Schulrat Martin Thoma (Trachslau). Schulrat Daniel Kälin (Schlüsselblüemli), wie auch der Bauunternehmer Daniel Weibel,  runden den Anteil Männer auf der Liste ab. Dazu gesellen sich erfreulicherweise zwei Frauen: Zum einen Kassiererin und Neo-Ständligurre Isabelle Lacher-Kümin (Trachslau), zum anderen das amtierende RPK-Mitglied Annemarie Kälin-Steinegger. Die personell ausgewogene SVP-Liste trägt den Hauptanliegen der SVP Einsiedeln - Einsatz für den Mittelstand, ausgeglichene Finanzen, konsequente Ausländerpolitik und tiefe Staatsquote - Rechnung.

Mindestens Sitze verteidigen

Die SVP hat sich zum Ziel gesetzt mindestens die drei Sitze zu verteidigen. 

Die SVP-Liste setzt sich wie folgt zusammen:

- Thomas Bingisser
- Urs Birchler
- Isabelle Lacher
- Roland Lutz
- Annamarie Kälin-Steinegger
- Martin Thoma
- Daniel Kälin
- Lukas Kauflin
- Daniel Weibel

22.02.2016


Knappes Nein zum „Einsiedlerhof „- klares Nein zur Abtretung „Gotthardstallareal“ :

An der Parteiversammlung der SVP Einsiedeln vom Montag, dem 30. November 2015, wurde über die lokalen Vorlagen für die Abstimmung vom 28. Februar und die finanzpolitischen Geschäfte für die Bezirksgemeinde vom 7. Dezember befunden. Während die beiden Baukreditvorlagen „Einsiedlerhof" und „Gotthardstallareal" abgelehnt wurden, stimmte die Versammlung den finanzpolitischen Geschäften, als auch der Übergangskonzession für das Etzelwerk zu.

Knappes NEIN zum Baurechtsvertrag Einsiedlerhof

Bezirksrat Geri Villiger und David Frei (Vertreter Baurechtsnehmer) hatten viele Fragen zur Ausgestaltung des Baurechtsvertrags zu beantworten. Die bewusst tief gehaltene Baurechtszinslast müsse dem volkswirtschaftlichen Nutzen (Arbeitsplätze, lokale Wertschöpfung) gegenübergestellt werden, würde doch ein Umsatz von rund 15 Mio. mit 50 – 80 Arbeitsplätzen angepeilt. Das Basler Modell habe sich bereits mehrmals bewährt. Der für die Berechnung des Baurechtszinses verwendete Nettoertrag sei der Pachtzins der der Betreiber des Hotels zu bezahlen habe. So sei sichergestellt, dass der Baurechtszins nicht auf null falle, war den Ausführungen des Baurechtsnehmers zu entnehmen. Die Berechnung des zu erwartenden Zinses ohne konkrete Zahlen sei für den Stimmbürger jedoch schwierig nachvollziehbar, monierten einige Versammlungsteilnehmer. Daraus kam die Forderung nach einem Minimalbetrag oder Minimalzinssatz auf. Seitens der Vertragspartner war dann klar zum Ausdruck gekommen, Dergleichen nicht im Vertragswerk zu verankern. Diese Unwägbarkeiten, die umfangreiche, dauerhafte Subventionierung und damit verbunden die Marktverzerrung überwogen in der Diskussion die erwähnten Vorteile und führten mit einer einzigen Stimme Unterschied zu einem sehr knappen Nein.
Bei der Initiative „Abtretung des Grundstücks Gotthardstallareal im Baurecht an die Stiftung Phönix" wurde bemängelt, dass man über die Katze im Sack abstimmen müsse, es sei weder ein konkretisiertes Projekt noch die Finanzierung klar, meldeten sich einige Votanten. Daniel Berli, Heimleiter Flora, versuchte in seinem Referat die Notwendigkeit eines Neubaus für das „Flora" zu erläutern. Da aber in seinen Ausführungen keine konkrete Ausgestaltung bzw. Absicht zu erfahren war, schickte die Versammlung die Vorlage sehr deutlich bachab.

Keine Steuererhöhung in Sicht

Säckelmeister Phillip Fink erläuterte und kommentiert die Zahlen, Fakten und Aussichten für den Voranschlag und die Investitionsrechnung 2016. Er erklärte, dass die nächsten Jahre nicht mit einer Steuererhöhung zu rechnen sei. Die Nachkredite seien geprägt von steigenden Zahlen im Bereich Migration (Asylwesen, Flüchtlinge) und leider weitgehend nicht beeinflussbar durch den Bezirk. In der Beratung wurde bemerkt, dass einmal mehr festzustellen sei, dass die Personalkosten laufend zunehmen. Hinsichtlich der Vernehmlassung zur Steuergesetzesrevision erwähnte Fink, dass nicht ausser Acht gelassen werden sollte, dass Einsiedeln mit rund 10 Mio. pro Jahr vom innerkantonalen Finanzausgleich profitiere. Somit gälte es, dass es den Nehmern nur gut gehen könne, wenn es den Gebern ebenso erginge. Die Versammlung stimmte dem Budget 2016 und den Nachtragskrediten der laufenden Rechnung 2015 deutlich zu.

Klare Zustimmung zur Übergangskonzession

Unbestritten war die „Übergangskonzession an die SBB für die Ausnützung der Wasserkräfte der Sihl beim Etzel" bis ins Jahr 2022. Präsentiert wurde das Geschäft von Bezirksrat Meinrad Gyr. Da es sich nur um eine Verlängerung des Status Quo handelt wurde einstimmig die JA-Parole gefasst.

Abschliessend wurde Landammann Andreas Barraud die volle Unterstützung zugesagt für die kommenden Regierungsratswahlen vom 20. März 2016.

 

19.01.2016


Grosse Auswahl bei Kandidatenkür der SVP:

Am kommenden Donnerstag, dem 3. Dezember, wird Landammann Andreas Barraud an der SVP-Nominationsversammlung in Schwyz für eine weitere Legislatur kandidieren. Um den vakanten Sitz von Walter Stählin buhlen fünf Kandidaten.

Andreas Barraud kandidiert wieder

Die SVP Einsiedeln stellt mit Andreas Barraud seit 2008 einen Regierungsrat  - von 2014 bis 2016 gar den Landammann. Barraud hat zuvor die politische „Ochsentour" absolviert mit den Stationen Schulrat, Erziehungsrat und Kantonsrat. Von 2004 – 2008 war er Fraktionschef der SVP. Zudem ist er seit vielen Jahren in der Geschäftsleitung der Kantonalpartei engagiert. Der zweifache Familienvater und seit mehr als zwanzig Jahren aktive Politiker kann beruflich wie militärisch mit einem breit gefüllten Rucksack überzeugen: Nach einer Lehre als Hochbauzeichner bildete er sich berufsbegleitend in Informatik, Betriebswirtschaft, Organisation und Kommunikation weiter und war die Jahre vor der Wahl in den Regierungsrat unternehmerisch aktiv. All dies und die erfolgreiche und souveräne Tätigkeit als Regierungsrat mit dem nicht einfachen Umweltdepartment empfehlen ihn für eine weitere Amtszeit; die Nomination durch die Ortspartei ist bereits erfolgt.

Fünf Kandidaten für den dritten Sitz

Regierungsrat André Rüegsegger aus Brunnen wird ebenfalls für eine weitere Legislatur antreten. Um den dritten SVP-Sitz - Regierungsrat Walter Stählin demissioniert – bewerben sich fünf Kandidaten: Es sind zum einen der abtretende Bezirkssäckelmeister Richard Föhn aus Muotathal und im weiteren vier Kantonsräte: Walter Duss aus Bäch, René Bünter aus Lachen, Thomas Hänggi aus Schindellegi und Max Helbling aus Steinerberg.

30.11.2015


Volles Haus am Asylpodium in Einsiedeln:

Am vergangenen Dienstag, dem 6. Oktober bezogen die SVP-Schwergewichte Blocher, Mörgeli und Köppel in Einsiedeln vor vollem Haus zur Asylsituation in Europa und der Schweiz Stellung. Die Botschaft war klar: Es können nicht Abermillionen von Wirtschaftsflüchtlingen aufgenommen werden, darum muss man von Anbeginn an eine konsequente Politik betreiben.

Die Schweizer Asytradition

Nach einer kurzen Begrüssung der rund 600 Anwesenden durch den Einsiedler Nationalratskandidaten Roland Lutz rollte der Zürcher Nationalrat Christoph Mörgeli die Geschichte des Asyls in der Schweiz auf. Beginnend bei der Bibel über Zeitdokumente aus dem Mittelalter, die Aufnahme der Bourbakiarmee in den 1870er Jahren bis zu den Weltkriegen vermittelte er die konsequenten guten Dienste für echte Asylanten und an Leib und Leben Bedrohte. Die schiere Zahl an Wirtschaftsflüchtlingen zwinge uns zu einer konsequenten Haltung, sonst würde Europa noch mehr überrannt.

Drei Viertel der Weltbevölkerung leben in Diktaturen

Als Alt-Bundesrat - damals als Justizminister für Asylfragen zuständig - erörterte Christoph Blocher, wie man seinerzeit die Lage noch unter Kontrolle hatte. Die Schengen- und die Dublinverträge seien als Basis für ein absehbares und nun eingetroffenes Scheitern mitverantwortlich. Er attestierte BR Sommaruga wie auch Frau Merkel blauäugiges Agieren; beide scheinen noch nicht erkannt zu haben, dass drei Viertel der Menschheit in Diktaturen lebe und viele davon Abwanderungsgelüste hätten. Die fatalen Signale, doch zu uns zu kommen, würden sofort aufgenommen und von Schleppern umgesetzt.

Sozialsystem werden massiv belastet

In der Folge analysierte Weltwoche-Verleger Roger Köppel die Situation und mahnte ebenfalls zu einer klaren Unterscheidung und Behandlung von echten Asylanten und Wirtschaftsmigranten. Ein kleines Land wie die Schweiz kann nun einmal nicht unbegrenzt Migranten aufnehmen, welche dazu noch kaum in die Wirtschaft integrierbar seinen und in den Sozialsystemen landen.
Zum Schluss stellten sich die drei Protagonisten den zahlreichen Fragen aus dem Publikum. Das Schlusswort gehörte Ständerat Peter Föhn, der zusammenfassend nochmals darauf hinwies, dass nur eine konsequente Haltung der Politik Schlimmeres verhindern könne.



07.10.2015


Bennauer Dreieck gab zu reden - Parteiversammlung der SVP Einsiedeln:

Am vergangenen Donnerstag traf sich die SVP Einsiedeln zwecks Behandlung der Vorlagen der Bezirksgemeinde vom 5. Oktober 2015 „Baukredit Hauptstrasse", „Betreuungsgutscheine" und den Abrechnungen des Schulhaus Euthals. Für die am 28. Februar 2016 zur Abstimmung gelangenden Geschäfte wurde die JA-Parole gefasst. Zudem gab das Asyldurchgangsheim in Bennau zu Reden.

Sicherheit war Thema

Präsident Ueli Brügger informierte die Anwesenden über die Ausgangslage des laufenden Wahlkampfes. Im Weitern thematisierte er die gleichentags durch KR Urs Birchler verfasste Kleine Anfrage betreffend einer allfälligen zusätzlichen Nutzung des Areals Bahnhöfli Biberbrugg für Migranten. Die Bevölkerung wolle darüber Auskunft, ob noch mehr Asylbewerber in unmittelbarer Nähe geplant sind. In der Folge orientierten die beiden Nationalratskandidaten Lukas Kauflin und Roland Lutz über die Situation bezüglich Biberhof: Fazit: Machen kann man nichts gegen die Nutzung, aber es stellten sich viele Fragen insbesondere hinsichtlich der Sicherheit. So konnte der Verdacht nicht ausgeräumt werden, dass diese Massierung im Bennauer Dreieck zu Spannungen führen kann. Wegen des Dammbruches an mehreren europäischen Grenzen und der unterlassenen Registrierungen und Abklärung der Flüchtlinge sind auch kriminelle Elemente in den Schengenraum gelangt, die nun via Umverteilung in die Schweiz und damit eben auch nach Bennau gelangen könnten. Auch muss festgestellt werden, dass bei der unkontrollierten Einwanderung viele Personen aus dem Balkan die Situation ausnützen um in den Westen zu gelangen. Die SVP fordert von Regierungsrat Zibung in diesem Zusammenhang klare Aussagen zum Sicherheitskonzept.  

Klare Zustimmung für ein attraktiveres Dorf

Danach erfolgte die Vorstellung des Projektes „Sanierung Dorfplatz und untere Hauptstrasse". Bezirksrat Meinrad Gyr beantwortete engagiert die Fragen vielen Fragen zu Parkplätzen, Linienführung und Pflästerung. Er vertrat die Ansicht, dass den Mehrkosten von einer Million Franken infolge Pflästerung als Gegenwert eine Attraktivitätssteigerung des Dorfes gegenüberstehe. Die Versammlung sah es ebenso und votierte bei wenigen Enthaltungen einstimmig für diese Vorlage.

Betreuungsgutscheine JA, aber ohne Mehrkosten
Bezirksrat Gery Villiger stellte das Vorhaben des Bezirkes „Betreuungsgutscheine" einzuführen vor. Es sei ein Paradigmenwechsel von der Objekt- hin zur Subjektfinanzierung.
Der Wunsch zur Umstellung sei vom Chinderhus gekommen, da es schwieriger geworden sei, die Einschätzung der Tagesansätze vorzunehmen. Die Eltern seien sehr zurückhaltend in den Angaben der Steuerdaten. Im Moment werde nur das Chinderhus pauschal entschädigt. Die übrigen Institutionen würden dabei nicht berücksichtigt. Das werde nun mit der Vorlage korrigiert. Die Eltern könnten nun die Institution selber auswählen und entsprechend Betreuungsgutscheine anfordern. Die bisherigen Kosten dürften aber nicht überschritten werden. Das Chinderhus würde dann noch drei Jahre in seiner Transformation zu einem Privatunternehmen unterstützt. Villiger versicherte jedoch, dass in der Summe in keinem der Jahre der bisherige Finanzierungsrahmen von bisher 250‘000 CHF überschritten würde. Fragen nach Planungssicherheit und Nachfrageankurbelung durch den Wechsel entgegnete er, dass man dies im Griff haben werde. Unter diesen Prämissen war die Versammlung bereit grossmehrheitlich zuzustimmen. 
Die beiden Abrechnungen betreffend das Schulhaus Euthal wurden zur Kenntnis genommen. 

Asyldiskussion in Einsiedeln

Zum Schluss der Versammlung wurden noch zwei Veranstaltungen angepriesen; so kommen am 6. Oktober die SVP-Protagonisten Blocher, Mörgeli und Köppel zu einer Asyldiskussion nach Einsiedeln und am 3. Oktober lädt die SVP Kanton Schwyz in Goldau zu einer Wahlveranstaltung mit allen Kandidaten im Beisein von Bundesrat Ueli Maurer ein. (Inserate folgen) Um 22:03 konnte Präsident Brügger die Versammlung schliessen.;

Roland Lutz, Sekretär

28.09.2015


SVP Kanton Schwyz hat Nationalratskandidaten nominiert:

Am Freitag, dem 29. Mai fand die Nominationsversammlung der SVP Kanton Schwyz für die Nationalratskandidaturen in Brunnen SZ statt. Die Ortsparteien hatten für die vier Plätze des Nationalratstickets fünf Kandidaten nominiert. Von der Versammlung portiert worden sind nun Nationalrat Pirmin Schwander (bisher) - Lachen, Kantonsrat und Kantonalpräsident Xaver Schuler - Schwyz, Kantonsrat Marcel Dettling – Oberiberg und Kantonalsekretär Roland Lutz - Einsiedeln.

30.05.2015


Schulraumkonzept Einsiedeln - SVP lanciert Schlyffi:

Die SVP Einsiedeln hat sich in den letzten Wochen - um tragbare Lösungen zu finden - intensiv mit dem Thema Schulraum im Bezirk Einsiedeln auseinandergesetzt.  Dabei wurden für eine Auslegeordnung alle verfügbaren Informationen zusammen getragen. Dabei konnte festgestellt werden, dass die Schulbehörden eine grosse Anzahl an Alternativen geprüft haben. Es sind etwa deren sieben. Im Weitern durfte zu Kenntnis genommen werden, dass sich in den Vierteln die Problematik weniger stellt, da dort bereits Lösungen in Sicht sind. An der Fraktionssitzung (Sitzung des Vorstandes mit den Mandatsträgern und Kommissionsmitgliedern) vom 19. Mai konnte nun das Fazit gezogen werden:  Die SVP schlägt eine für Bevölkerung und Steuerzahler annehmbare Lösung in der Schlyffi vor, die den gestellten Ansprüchen und Rahmenbedingungen gerecht wird. Die beiden Urheber der Initiative „Altes Schulhaus soll Schulhaus bleiben" haben angezeigt, dass auch sie zu einer guten Lösung Hand bieten. 

Rahmenbedingungen haben sich verändert

Nach mehreren Volksabstimmungen war es eigentlich ausgemacht, dass das neue Schulhaus in der Herrenmatt gebaut werden soll. Obwohl die Schülerzahlen in den letzten 20 Jahren stagnierten ist nebst einer Dreifachturnhalle ein Mehrbedarf von 24 Schulzimmern und rund 30 weiteren Räumen der Grund für die notwendigen Erweiterungsmassnahmen. Bedingt ist dieser Raummehrbedarf vor allem als Folge der Einführung der „Integrierten Modelle" und des neu obligatorisch anzubietenden Zweijahreskindergarten. Für die Eltern ist der Entscheid, die Kinder zwei Jahre in den Kindergarten zu schicken freiwillig. Als Erfahrungswert in anderen Gemeinden kann eine Inanspruchnahme von rund 80% erwartet werden. Dies konnte man den Ausführungen des Statthalters und für die Schulen verantwortlichen Bezirksrates Franz Pirker entnehmen.

Herrenmattprojekt ist am Scheitern

Nach der vom Souverän verworfenen Vorlage „Teilnutzungsplanrevision B" im Februar 2014 und dem vom Schweizervolk angenommenen Raumplanungsgesetz kann nun der geplante und als „pièce de résistance" geltende Landabtausch mit der Genossame Dorf Binzen aus rechtlichen Gründen nicht wie vorgesehen realisiert werden. Die Spatzen pfeifen es seither von den Dächern: Das Projekt Herrenmatte kann sehr wahrscheinlich nicht wie geplant an diesem Standort umgesetzt werden. Die laufenden Verhandlungen sind sehr schwierig geworden. Somit müssen zwingend und schnellstmöglich Alternativen geprüft und für die Übergangszeit eine Ersatzlösung gefunden werden. Es geht um rund 20‘000 m2 mit passender Erschliessung für ein Schulhaus und eine Übergangslösung für den Zweijahreskindergarten. Die SVP vertritt die Auffassung, dass das Schulhaus auf bezirkseigenem Boden zu realisieren ist. Dazu kommt, dass die Entwicklung der Bevölkerung des Dorfes Richtung Süden stattfindet. Das Schulhaus Kornhausstrasse hat überdies keine Turnhalle, da eröffnen sich diesbezüglich ebenfalls Synergien bei einer Schulhausvariante im Süden. Aus den erwähnten Überlegungen schlägt die SVP Einsiedeln einen Standort auf dem bezirkseigenen Boden in der Schlyffi vor. Von allen diskutierten Möglichkeiten sind die Vorteile dieser Lösung am grössten. 

Kosten/Nutzenüberlegungen

Damit sich die Kosten des ca. 35 Mio. Projektes nicht noch unnötig erhöhen ist seitens Bezirksrat abzuklären, ob die bereits erarbeiteten Planungsunterlagen Herrenmatte grösstenteils für eine Variante Schlyffi übernommen werden können. Dabei soll die Maxime gelten, dass das Wünschbare vom Notwenigen getrennt wird; jedoch ohne bei der geforderten Mindestqualität Abstriche zu machen. Da eine zeitliche Verzögerung zur geplanten und nicht verschiebbaren Einführung des Zweijahreskindergartens per Schuljahr 2017 / 2018 zu erwarten ist, müssen Provisorien für die Übergangszeit bereitgestellt werden. Die SVP erwartet vom Bezirksrat in dieser Sache so kostengünstige Lösungen wie möglich. 

SVP Einsiedeln

21.05.2015


Lukas Kauflin nominiert:

Die Junge SVP des Kantons Schwyz steigt bereits zum fünften Mal mit einer vollen Liste zu den eidgenössischen Parlamentswahlen an. Im Beisein von viel kantonaler Politprominenz und dem Gastreferenten Nationalrat Toni Brunner konnte Wahlkampfleiter Bernhard Diethelm eine gut besuchte Nominationsversammlung leiten. Gemeinsam mit der Kantonalpartei will man den vor vier Jahren verlorenen Nationalratssitz zurückerlangen und weiterhin die federführende Jungpartei des Kantons bleiben. 

Aus Einsiedeln wurde Lukas Kauflin nominiert.


12.05.2015