SVP Bezirk Einsiedeln ☆ Leserbriefe Politik Ortspartei



Leserbriefe - SVP Bezirk Einsiedeln



Zersiedelungsinitiative :

Die jungen Grünen möchten die Überbauung von Kulturland einschränken. Der nachhaltige Umgang mit unserem Kulturland ist in unser aller Sinne. Die Zersiedelungs-Initiative in der aktuellen Form, über die das Volk am 10. Februar abstimmt, schiesst jedoch weit über das Ziel hinaus und kann sogar zu einer weiteren Erhöhung der Landpreise und somit der Mietpreise führen. Andere Ansätze sind gefragt und erste Schritte in die richtige Richtung wurden bereits vom Volk angenommen.
 
Ich bin auch der Meinung, dass der Umgang mit unsern Land- Ressourcen zum Wohle der kommenden Generationen zwingend nachhaltig gehandhabt werden muss. In den letzten Jahren wurden bereits wichtige Schritte in diese Richtung unternommen. Mit der Anpassung des Raumplanungsgesetzt 2012 durch die eidgenössischen Räte und die Annahme durch das Volk 2013, wurden erste Leitplanken gesetzt. Unter anderem, dass Bauzonen nicht mehr zu gross ausgeschieden werden dürfen. Die Umsetzung ist nun in der Hand der Kantone und Gemeinden und bei Neueinzonungen greifen diese Massnahmen bereits.  
 
Gleichzeitig muss sichergestellt werden, dass genügend und bezahlbarer Wohnraum für unsere wachsende Bevölkerung zur Verfügung steht. Die Politik klar gehalten, Massnahmen zu ergreifen, um das bestehende Bauland effizienter zu nutzen. Es müssen Hürden abgebaut werden, um eine bessere Ausnutzung von bestehenden Gebäuden zu erreichen. Dies führt zu einer Verdichtung und verhindert die Zersiedelung. In unseren Nachbarländer können alte Betriebsgebäude und u.a. auch Ställe einfacher umgenutzt werden. In diesen bereits existierenden und oft vom Zerfall bedrohten Gebäuden kann neuer Wohn- und Arbeitsraum geschaffen werden und gleichzeitig Kulturland erhalten bleiben. Auch muss überdacht werden, ob die strikte Trennung von Wohnen und Industrie in den Bauzonen wirklich sinnvoll ist. Hier könnte nicht nur Kulturland gespart werden, sondern auch des Gewerbe unterstützt und somit Arbeitsplätze geschaffen werden.
 
Die Initiative der Grünen schiesst Meilenweit über das Ziel hinaus. Es wäre ein fataler Blindgang, welcher mit diesem Bauzonen-Moratorium produziert würde. Durch dieses Systemänderung vom Föderalismus zum Zentralismus, würden die Bedürfnisse der Bevölkerung aus den verschiedenen Regionen nicht mehr berücksichtigt werden. Die Wirtschaft wird absolut ausser Acht gelassen und das Risiko einer weiteren Verteuerung der Land- und somit der Mietpreise liegt auf den Hand und wäre fatal. Ein klares Nein zur Zersiedelungsinitiative!
 
Christian Kälin, SVP Einsiedeln

 

17.01.2019


Das Märchen vom Büro:

Seit bald 40 Jahren bin ich politisch aktiv unterwegs. Über Jahrzehnte stellte die CVP immer zwei Mitglieder im Bezirksratsbüro, begleitet von je einem Liberalen oder einem Sozi. Damals sprach niemand von massiv übervertreten oder von einer alleinigen Mehrheit. Entscheidungen trifft immer noch der gesamte Bezirksrat. In den Jahren 2008 bis 2012 war die SVP mit Bezirksammann Beat Bisig und Säckelmeister Franz Pirker im Büro vertreten. Die Wenigsten haben sich daran gestört und unser Bezirk Einsiedeln ist nicht untergegangen und lebt weiter. Auch Philipp Fink war zwei Jahre Bezirksrat bevor er als Säckelmeister gewählt wurde. Unterstützen Sie einen Kandidaten mit politischer Erfahrung als unseren neuen Säckelmeister. Christoph Bingisser wurde im Jahre 2010 in die Rechnungsprüfungskommission gewählt und präsidierte diese von 2012 bis 2016. Dann erfolgte seine Wahl in den Bezirksrat. Er überzeugt mit seinem Wissen um unsere Finanzen und kennt die politischen Abläufe in der Bezirksverwaltung aus eigener Erfahrung. Herzlichen Dank für Ihre wertvollen Stimmen

Richard Bingisser

27.03.2018


Träumereien:

Träumereien?

Es ist schön Träume zu haben, aber leider gehen die wenigsten in Erfüllung. Dies wird auch mit der Energiestrategie 2050 der Fall sein. Der Traum bei gleichem Lebensstandard, bei gleichbleibender Zuwanderung, beim Wunsch die Autos auf Elektromotoren umzustellen, den Energiebedarf fast zu halbieren geht kaum in Erfüllung. Es gibt politische Träumer, die vermitteln wollen, dass dies bis ins Jahr 2035 möglich sei. Wie, wenn nicht durch staatliche Zwangsmassnahmen. Wie, ohne riesige Staatsbeiträge. Da wird Werbung geschaltet, dass die KMU’s profitieren werden. Ja, vielleicht bei der Installation von z.Bsp. Solaranlagen, aber die Panels stammen dann aus China. Spielt keine Rolle ob eingeflogen oder mit dem Schiff transportiert, hier wird auch Energie verwendet. Wie sieht da die gesamte Energiebilanz aus? Auch die kantonalen Initiativen, die am 21. Mai 2017 zur Abstimmung vorgelegt werden sind von Träumereien geprägt. Wer soll das bezahlen? Natürlich der Steuerzahler und nicht nur die Träumer. Was ist die Alternative? Der Markt wird entscheiden welche Energieversorgung für unser Land die beste ist. Der Konsument entscheidet welche Form der Energie er benutzen will. Mit diesen Instrumenten können wir auf freiwilliger Basis den Energiekonsum reduzieren, da brauchen wir keine staatliche Bevormundung, die uns vorschreibt wie viel und welche Energie ich noch brauchen darf. In diesem Sinne werde ich am 21. Mai 2017 zum Energiegesetz, wie auch zur kantonalen Energieinitiative klar NEIN sagen.

Ueli Brügger, Einsiedeln

08.05.2017


Kesb-Initiative – näher beim Bürger :

Die Initiative "Keine Bevormundung der Bürger und Gemeinden" verlangt, dass die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB)  aus Fachpersonen und Gemeindevertreten bestehen soll. Diese Forderung trägt einerseits dem Umstand Rechnung, dass die zahlenden Gemeinden endlich auch wieder mitbestimmen können. Zudem darf durch die Nähe auch mehr Kenntnis über die Betroffenen und deren Umfeld erwartet werden. Dies ist die Basis für bürgernahe Entscheide und Massnahmen die - wo immer möglich - durch das eigene Umfeld mitgestaltet und getragen werden können. In kleineren Gemeinden können sich die Behörden auch überkommunal zusammenschliessen. Aus diesen Gründen emfehle ich die kantonale Kesb-Initiative vom 21. Mai 2017 zur Annahme.

Lilian Gräzer

27.04.2017


Erleichterte Einbürgerung eine Mogelpackung:

„Erleichterte Einbürgerung der dritten Generation“ ist eine Mogelpackung.

Klar soll man Jugendliche der dritten Generation erleichtert einbürgern können. Die Grosseltern sind ja damals eingewandert und die Eltern schon hier aufgewachsen und die Kinder haben wahrscheinlich kaum mehr einen Bezug zur Heimat ihrer Grosseltern. Beim genauen Hinsehen auf das Gesetz, welches zur Abstimmung vorliegt, sieht alles etwas anders aus. Die Vorlage ist eine Mogelpackung. Unverständlich, dass das Parlament ein solches Gesetz genehmigen konnte.

3. Generation?
Gemäss Gesetzestext sollen Ausländer erleichtert eingebürgert werden können, welche hier geboren wurden und mindestens einen Elternteil haben, der hier in die Schule gegangen ist, und einen Grosselternteil, der einmal eine Aufenthaltsgenehmigung in der Schweiz hatte. Das heisst: Wenn jemand als Kind einer Mutter hier geboren wurde, die mit 8 Jahren in die Schweiz kam, und eines Vaters, welcher als Familiennachzug mit 25 in die Schweiz einwanderte und zeitlebens kein Wort Deutsch lernte, wird das Kind trotzdem zur dritten Generation gezählt und gilt als integriert, sofern ein Grosselternteil (von vier Grosseltern, die man hat), einmal über z.Bsp. für ein paar Jahre einen B-Ausweis, verfügt hatte. Stellt man das Beispiel in einen Stammbaum, wird deutlich, wie wenig die vom Parlament beschlossene Definition mit einer echten 3. Generation zu tun hat.

Integration wird einfach vermutet
Beim heutigen, bereits erleichterten Einbürgerungsverfahren für Jugendliche wird in der Gemeinde immer geprüft, ob die jungen Leute auch wirklich integriert sind und sich an die Regeln halten. Wird die Einbürgerungsvorlage am 12. Februar aber angenommen, wird dies nicht mehr geprüft, sondern einfach „vermutet“, wie es auf Amtsdeutsch so schön heisst. D.h. man geht einfach davon aus, dass die Person integriert ist. Der zuständige Verwaltungsmitarbeiter wird einzig und allein auf die Akten abstellen und kontrollieren, ob es einen Strafregistereintrag gibt. Solange es nicht zu einem Gerichtsverfahren kommt, wird es niemanden mehr interessieren, ob beispielsweise ein junger Mann der Lehrerin den Handschlag verweigert, es gut findet, Frauen zu schlagen oder ob er sich vorzugsweise im Spielcasino aufhält und dort ständig das von Kollegen erpresste Geld verzockt.

Erleichtertes Verfahren ist bereits erleichtert genug
Schon heute profitieren junge Menschen von Erleichterungen, indem die Schuljahre doppelt gezählt werden, also eine kürzere Wohnsitzfrist gilt, durch den Schulbesuch der Deutschtest entfällt und die Gebühren tief sind. Wichtig ist und bleibt aber die Kontrolle durch die Gemeinde. Die zuständige Kommission hat die Informationen vor Ort, die Berichte aus der Schule und von den örtlichen Behörden und kann auch durch die Befragung feststellen, ob der Gesuchsteller oder die Gesuchstellerin integriert ist. Diese Kontrolle darf nicht wegfallen, schon gar nicht für eine nur Schein-Drittgeneration. Sonst laufen wir Gefahr, ähnliche Probleme wie in Frankreich mit radikalisierten Jugendlichen mit vollen Bürgerrechten zu bekommen. Gerade in der Schweiz, wo das Bürgerrecht umfassende Mitbestimmungsrechte auf allen Stufen eröffnet, wäre dies verheerend für unsere Demokratie. Deshalb stimme ich aus Überzeugung NEIN zur dieser trügerischen Einbürgerungsvorlage!

Ueli Brügger

07.02.2017


Schulraum auf Vorrat:

Gemäss Aussage von Bezirksrat Bingisser gibt es kein eigentliches Schulraumkonzept. Auch sagt er, dass mit Ausnahme des Zweijahreskindergartens der Schulraum für das kommende Schuljahr gedeckt sei. Trotzdem stehen Erweiterungsbauten in den Schulhäusern Kornhausstrasse, Nordstrasse sowie Neubau Trachslau für zusätzliche 16 Schulzimmer an. Demgegenüber sind die Schülerzahlen rückläufig. Zurzeit ist der Bezirk Mieter von vier Schulzimmern im Quadrakorn. Wenn man nun von den geplanten 16 Schulzimmern diese 4 Schulzimmer in eigenen Schulhäusern unterbringen möchte, bleiben immer noch 12 Schulzimmer, die aus meiner Sicht unnötig sind. Deshalb stellt sich die Frage, wo bestehender Schulraum vernichtet oder ausgemustert wird? Was wird vom Bezirksrat verschwiegen?

Auch darf man sich fragen, was mit dem alten Werkhof an der Nordstrasse oder dem alten Schulhaus Trachslau geschieht. Bis anhin wurde vom Bezirksrat noch nichts entschieden. Diese Grundstücke müssen doch in ein Schulraumkonzept einbezogen werden. Es ist offensichtlich: Man plant, ohne sich Gedanken zu machen, was mit den alten Liegenschaften passiert. Der Einsiedlerhof lässt grüssen! Man muss das Wünschbare vom Notwendigen und finanziell Tragbaren trennen. Stoppen wir diese konzeptlose Planung und stimmen auch Sie Nein zu den Vorlagen vom 27. November. 

KR Urs Birchler

22.11.2016


Neu überdenken:

Als Lehrer habe ich auch die Entwicklung zur sogenannt geleiteten, modernen und zeitgemässen Volksschule miterlebt. Bildungsakademiker, teilweise praxisbezogen, teils theoretisch abgehoben, sowie Bildungsvorsteher haben durch ihre Reformen, Leitbilder und Richtungslinien neue Ideen, Wünsche und Vorgaben verursacht. Diese Begehrlichkeiten waren und sind immer auf das ideale Optimum ausgerichtet und haben Auswirkungen bis zu den Richtplänen für Schulbauten. Ein Systemwechsel in der Lehrerausbildung von der bewährten Berufsschule des Lehrerseminars zur eher akademisierten PHS verursachte einen weiteren finanziellen Aufwand, wegen dem Wechsel von der Allrounderzur Spezialausbildung, zum Beispiel für Fächergruppen.
Angesichts der finanziellen Lage des Kantons und der Gemeinde können nicht mehr alle Begehrlichkeiten realisiert werden. Es muss auf allen Bereichen gespart werden, also auch bei der wichtigen Bildung. Zu Recht wird das Notwendige und Wünschbare kritisch hinterfragt, wie jetzt etwa bei der PHS Goldau oder bei uns das Schulhaus Gross. Prioritär sind die Beschaffung von Schul- und Klassenräumen für das Unterrichten. Infolge der obligatorischen Einführung des zweijährigen Kindergartens sieht jeder die Notwendigkeit der Realisation von KG-Räumen im Bezirk ein. Es ist sicher auch ein gewisser Nachholbedarf in Gross vorhanden, aber über den Umfang von Nebenräumen muss diskutiert (gestritten) werden. Die inzwischen allseits bekannten Verhältniszahlen 1 zu 27 versteht fast niemand, das heisst, Erstaunen herrscht weitherum.
Die engagierten, zuständigen Bezirksverantwortlichen stehen vor einer äusserst schwierigen Realisation. In der Vergangenheit hat der Bezirk Einsiedeln immer wieder enorme Anstrengungen und Aufwendungen für den Schulbereich auf sich genommen. Die verantwortungsbewussten Stimmbürger und Steuerzahler setzten vermehrt das gesunde, kritische Augenmass für geplante Schulhausbauten ein.
Hoffentlich gelingt es den Verantwortlichen, eine neue massvoll abgespeckte Schulhausvorlage Gross anzustreben. Jede mögliche Einsparung würde ein positives Signal für kommende anstehende Projekte etwa in Trachslau und Einsiedeln bedeuten. Ansonsten befürchte ich eine negative Trotzstimmung. Das Volk bestimmt seine Volksschule mit.
Ist das Erreichen der an sich prioritären Bildungsziele bei schlankeren, günstigeren Schulvorlagen damit gefährdet? Mitnichten! Diesen Bildungsauftrag erfüllen nach wie vor die engagierten guten Lehrer.

Bruno Durrer

09.11.2016


Das Notwendige vom Wünschbarem!:

Dem Bezirksstimmbürger werden demnächst verschiedene Sachvorlagen (Schulbauten, Werkhof, etc.) zum Entscheid vorgelegt. Die Begehren sind nur teilweise ausgewiesen und berücksichtigen auch die stete prekäre Finanzlage in keiner Weise. Offensichtlich will der Gesamtbezirksrat den verschiedenen Ressorts nicht dreinreden und unterlässt scheinbar eine verantwortungsbewusste Hinterfragung der vorgebrachten Wünsche und Notwendigkeiten. Gelebte Volksnähe, eigener Sachverstand und Einbezug gemachter Erfahrungen stärken das Vertrauen in eine Behörde mehr als Fachberichte, Wettbewerbe und teure Expertisen. Vielleicht sollte der Bezirksrat wieder vermehrt operativ tätig werden und nicht nur strategisch die anfallenden Geschäfte beurteilen?

Markus Lienert

03.11.2016


Baurechtsverträge:

Lehnen Sie den subventionierten Baurechtsvertrag mit der Eberli AG ab und folgen Sie den Argumenten der Rechnungsprüfungskommission. Nutzen wir das Land an bester Lage für unsere eigenen Bedürfnisse und unterstützen Sie den Baurechtsvertrag mit der Stiftung Phönix. Diese Menschen sind auf Ihre Unterstützung angewiesen.

Kantonsrat Thomas Bingisser

 

05.02.2016


Es ist genug geplant:

Der Bezirksrat hat die Chance gepackt und hat sich entschlossen das Projekt Einsiedlerhof endlich einer zukunftsorientierten Lösung zuzuführen. Er hat viel Vorarbeit geleistet und musste sich jahrelang darum bemühen. Es wäre sicher auch mal ein Dankeschön angebracht.

Warum stimme ich Ja?
Das vorgestellte Projekt kann sich sehen lassen und ist für den Standort perfekt konzipiert.
Es trägt zur Verschönerung des Platzes bei und wertet den Paracelsiuspark auf, der mit dem Einsiedlerhof im Hintergrund schon lange keine Augenweide mehr ist.
Das Projekt integriert den Bedarf der Kirchgemeinde, welche Ihre Pläne einbringen kann. Eine solche Zusammenarbeit allein ist schon ein Fortschritt.
Ich stelle mir vor, dass auch eine Zusammenarbeit mit Medico Plus möglich wäre und dies eine weitere positive Entwicklungschance für die Region sein könnte. Gerade dieser Branche wird in der heutigen Zeit viel Bedeutung beigemessen.
Das Projekt gibt auch kommenden Generationen eine Mitsprachemöglichkeit und die Möglichkeit sich einzubringen. Das sollte für jede Familie ein starkes und wertvolles Argument sein. Wir verbauen uns mit dem vorgeschlagenen Baurechtsvertrag nicht die Chance zu einem späteren Zeitpunkt neu verhandeln zu können. Das ist für mich sehr wichtig. Wer weiss denn schon wie sich Einsiedeln mit einem solchen Hotel weiter entwickelt. Seien wir ehrlich, schlussendlich kann weder die PRK noch die Eberli Entwicklung AG, noch der Bezirksrat oder der einzelne Bürger wirklich alle daraus folgenden wirtschaftlichen Veränderungen voraus sehen.

Wir können aber heute und jetzt einen mutigen Schritt in eine neue Zukunft der Gastronomie und Hotellerie machen und darauf vertrauen, dass das was an andern Orten gelungen ist, auch den Einsiedlern gelingen kann.
Gerade der Tourismus ist in Einsiedeln eine wichtige Wertschöpfungsquelle und trägt dazu bei, dass auch andere Branchen profitieren können. Die Chance damit die ganze Region Einsiedeln mit dem Sihlsee zusammen besser vermarkten zu können, dürfen wir uns nicht entgehen lassen.

Deshalb stimme ich ja und gebe dem Projekt den nötigen Anstoss. Es ist genug geplant.
Das Ende des mühevollen Weges des Einsiedlerhofes wird dadurch einem sinnvollen Neuanfang zugeführt.

 

Isabelle Lacher, Vorstandsmitglied SVP Einsiedeln

27.01.2016


Der grosse Sieger im kleinen «Wettbewerb»:

Seit Jahrzehnten ringt der Bezirk Einsiedeln um den Einsiedlerhof. Bisher war noch keiner der verschiedensten Projektideen Erfolg beschieden. Im Sommer 2015 ist es dem Bezirk gelungen, zwei Investorenteams für die Teilnahme am Studienauftrag zu gewinnen. Am 31. August 2015 wurden offenbar zwei Projekte eingereicht. Bereits drei (!) Wochen später, am 23. September 2015, hat der Bezirksrat das Siegerprojekt der Eberli Entwicklung AG gekürt und entschieden, einen Baurechtsvertrag auszuhandeln. Gemunkelt wird, dass es sich beim Sieger um den einzigen, ernsthaften Interessenten handelte. Nur (!) zehn Tage später, am 5. Oktober 2015, hat der Bezirksrat an der Gemeindeversammlung den grossen Sieger öffentlich vorgestellt. Innerhalb nur eines Monat gelang es somit den Parteien, einen komplexen Baurechtsvertrag auszuhandeln, welcher die Einsiedler Bevölkerung in den nächsten 80 Jahren binden wird.

Zwischen dem 31. August 2015 und dem 15. November 2015 gelang es somit, das beste (weil wohl einzige) Projekt zu bestimmen und einen unterschriftsreifen Baurechtsvertrag zu verhandeln. Dieses Tempo ist wahrlich atemberaubend und lässt viele Fragen offen: Ist das vorgeschlagene Projekt wirklich das Beste, oder vielleicht eben das Einzige? Hält die Architektur den hohen Anforderungen, welche mit der exponierten Lage des Einsiedlerhofes verbunden sind, stand? Wurde der Baurechtsvertrag tatsächlich sorgfältig verhandelt oder wurden dem Bezirk die Bedingungen vom Sieger einseitig aufgedrängt? Die unübersehbaren, schwerwiegenden Mängel im Vertragswerk lassen letzteres vermuten. Weshalb dieser plötzliche, vollkommen unangemessene Zeitdruck beim Bezirk?

Ein Projekt dieser Wichtigkeit und mit dieser Tragweite muss sorgfältig geplant und umgesetzt werden. Das sind wir den kommenden Generationen schuldig. Beim Baurechtsvertrag Einsiedlerhof ist dies eindeutig nicht der Fall! Darum stimme ich mit Überzeugung Nein zum Einsiedlerhof!

 

KR Urs Birchler

25.01.2016


Katze im Sack kaufen? :

Zur Abstimmung "Abtretung Gotthardstallareal"


Normalerweise stimmen war über Vorlagen ab, wo man weiss worum es geht. Beim Baurechtsvertrag für das Gotthardstallareal ist nur eine Absicht bekannt. Man weiss weder wie das Vorhaben finanziert werden soll, noch ist das Projekt in der angedachten Variante gesichert. Zudem ist das Areal eine der letzten Landreserven, welche für die Schulhäuser in die Waagschale geworfen werden können. Bei einem allfällig benötigten Landabtausch oder Ähnlichem wäre der Bezirk entwaffnet. Als langjährige, ehemalige Schulrätin sind mir die Materie und die damit verbundenen Schwierigkeiten bestens bekannt. Der Bezirk als Eigentümer braucht diesen Spielraum mehr denn je.

In Anbetracht der nachvollziehbaren Ablehnung des Bezirksrates und dem Umstand, dass ich nicht die Katze im Sack kaufen möchte, stimme ich NEIN zur Abtretung Gotthardstallareal.

 

Isabelle Lacher, Vorstandmitglied SVP, Trachlau;


21.01.2016


Ja zum Reglement zum Bezug von Betreuungsgutscheinen für familienergänzende Kinderbetreuung!:

An der Bezirksgemeinde vom 5. Oktober 2015 haben wir dieses neue Reglement zum Bezug von Beutreuungsgutscheinen des Bezirkes Einsiedeln an die Urne vom 28. Februar 2016 überwiesen. Es soll die Leistungsvereinbarung mit dem Verein für Jugend- und Familienberatung, Einsiedeln, ersetzen.  Dieses Reglement verursacht nicht neue Kosten zulasten der Bezirkskasse, regelt nur Verteilung der bereits jährlich beanspruchten Fr. 250‘000.-- zugunsten des Chinderhuus Einsiedeln ein wenig anders:

Es wird ein Systemwechsel von der Objekt- zur Subjektfinanzierung vollzogen. Neu wird dem Chinderhuus Einsiedeln nicht mehr ein Sockelbeitrag von Fr. 250‘000.-- ausbezahlt, sondern es werden den gesuchstellenden Eltern Betreuungsgutscheine ausgestellt, die bei einer Kinderbetreuungsstätte ihrer Wahl eingelöst werden können, auch ausserhalb des Bezirkes Einsiedeln. Dies fördert den Wettbewerb. Die betragliche Höhe der Betreuungsgutscheine richten sich nach dem Einkommen der Eltern. Dadurch werden nur noch steuerpflichte Eltern des Bezirkes Einsiedeln unterstützt. 


Dem Ressort Gesundheit und Soziales – welches neu die Betreuungsgutscheine auszustellen wird – traue ich durchaus zu, die Einhaltung des Budgetshöchtbetrages von Fr. 250‘000.-- einzuhalten. 


Was mich beim neuen System ganz besonders überzeugt; die Steuererklärung mit sehr vertraulichen Daten muss von den Eltern nicht mehr dem Chinderhuus zur Festsetzung der Betreuungstarife eingereicht werden. Die sensiblen Steuerdaten bleiben bei der Bezirksverwaltung, welche die Höhe der Unterstützungsleistung festsetzt.


Auch wenn ich selbst eine Mutter mit wohl etwas altmodischen Ansichten betreffend Kinderbetreuung bin, und meine Kinder selbst zuhause betreue, kann ich Ihnen die Zustimmung zu diesen Systemwechsel nur empfehlen! Legen Sie am 28. Februar zum Reglement über den Bezug von Betreuungsgutscheinen für familienergänzende Kinderbetreuung ein überzeugtes Ja in die Urne! Danke!


Annemarie Kälin, SVP Einsiedeln;

21.01.2016


Gotthardstall:

Als Ergänzung zur vorliegenden Initiative „Gotthardstall" hat das Initiativkomitee einen Baurechtsvertrag (Entwurf) ausgearbeitet. Dieser Entwurf wurde bereits in früheren Jahren zusammen mit dem Bezirksrat ausgearbeitet und diskutiert. Der vorliegende Entwurf basiert auf diesen Gesprächen und wurde den heutigen Gegebenheiten resp. der Initiative angepasst.

 

Im Sinne einer transparenten Information möchten die Initianten den Stimmbürger/Innen von Einsiedeln diese Information nicht vorenthalten.

 

Christoph Bingisser, Initiant

 

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19.01.2016


Mehr Sicherheit für alle:

Die Durchsetzungs-Initiative schafft klare Verhältnisse. Sie führt zu einer konsequenten und zwingenden Ausschaffung krimineller Ausländer. Bei schweren Taten ohne Diskussion, bei leichteren Vergehen nur im Wiederholungsfall. Als Nebeneffekt wirkt die drohende Strafe auch präventiv und schreckt vor dem Begehen von Straftaten ab.Die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit ist zentral. Ich empfehle Ihnen deswegen die Annahme der Durchsetzungsinitiative.

 

Kantonsrat Urs Birchler, Einsiedeln

13.01.2016


Ja zur Durchsetzungsinitiative:

Die Kriminalität in unserem Land wächst von Tag zu Tag. Inzwischen werden täglich mehr als 20 Personen angegriffen. Die Hälfte der Straftäter sind Ausländer. Die Strafen und die Gefängnisse in der Schweiz wirken offensichtlich nicht abschreckend genug. Es geht bei der Initiative nicht um die Ausländer, welche unsere Kultur, Tradition und Gesetze respektieren und sich daran halten, sondern vielmehr um die, die das Gefühl haben, dies gelte für sie nicht.

Ich will mich in meinem Land sicher fühlen und mir nicht immer Sorgen um meine Familie machen müssen, wenn sie alleine unterwegs sind. Aus diesem Grund werde ich am 28. Februar für die Sicherheit unserer Kinder und Frauen ein Ja in die Urne legen und bitte Sie, dies zum Wohle unseres Landes und für eine sichere und freie Schweiz auch zu tun.


Martin Thoma

12.01.2016


Ich wähle wiederum die Kandidaten der SVP weil.........:

a) sie den Volkswillen des Souveräns "EU - Beitritt: Nein" seit 1992 hartnäckig verteidigt, während der linke Bundesrat und die SP die Interessen der CH - Bevölkerung ignorieren und u.a. die EU
stets i.v. über seine Verhandlungstaktik informiert, was in der Privatwirtschaft ganz klar einem geschäftlichen Selbstmord gleich kommen würde.
b) sie seit 8 Jahren gemäss Wahlergebnissen einfach einen Anpruch auf einen 2. Bundesratsitz besitzt.
c) die arrogante Landerveräterin EWS schlichtweg eine Katastrophe ist. (u.a. Aufgabe des Bankgeheimnisses, Informationsaustausch etc.).
d) sie ernsthaft auf die Probleme und Anliegen der CH - Bevölkerung mit Lösungsvorschlägen eingeht.
e) sie die einzige Partei ist, welche die Wahrheit beim Namen nennt, was den Linken, Netten und dem BR natürlich nicht passt und der BR sich im Ausland für Volksentscheide entschuldigt.
f) wir dank der SVP nicht in der EU sind, deren Konstrukt auf Sand gebaut ist, kommunistische Züge trägt und der Euro dem Untergang geweiht ist.
g) die Mehrheit der CH - Bevölkerung unabhängig und demokratisch frei entscheiden will, d.h. kein Diktat, EU - Gesetze noch fremde Richter aus Brüssel akzeptiert.
h) sie dagegen kämpft, dass jedes Jahr Millionen von Sfr. Entwicklungshilfe in die EU und UNO fliessen, während Armut in der Schweiz auch eine traurige Tatsache ist.
i) sie dem Sozial- und Asylantenmissbrauch vehement entgegentritt.
k) weil der BR stets auf Zeit spielt und mit Nebelpetarden um sich schiesst anstatt die MEI und andere Entscheide dem Volkswillen entsprechend umzusetzen.
l) es mehr SVP im BR braucht, welche Ihren Treueschwur einlösen und die Interessen der Schweiz und nicht diejenigen des Auslandes vetreten.
m) weil........weil........weil........endlos ...........

Stephan Tischhauser, Mitglied SVP Einsiedeln
Text

12.10.2015


Jede Stimme zählt:

Ach wie schön wie sich ein „Kluger" Leserbriefschreiber über die SVP auslässt. Im Fussball wird eigentlich nur der angegriffen, der den Ball hat. Die Wirklichkeit hat gezeigt, dass die SVP am Ball ist.

Nun geht es darum mit Martin Thoma-Kälin einen Vertreter in den Bezirksrat zu wählen der es versteht mit dem Ball umzugehen. Als Fussballtrainer hat er die besten Voraussetzungen dazu. Sollte die SVP den Sitz verlieren so hat dies vielseitige Konsequenzen. Es hätte zur Folge, dass die SVP Stimme auch in den Kommissionen geschwächt würde. Das sozialistische Umverteilertum würde mehr Einfluss erhalten. Was das bedeutet? Höhere Ausgaben, höhere Verschuldung, höhere Steuern. Konsequenz? Weitere Schwächung des Mittelstandes. Dies sollte der Einsiedlerbevölkerung erspart bleiben. Wenn sie diese Anliegen teilen, dann legen Sie bitte die Liste 1 SVP in die Urne und wählen Sie Martin Thoma- Kälin in den Bezirksrat.

Isabelle Lacher, Vorstandsmitglied

02.05.2015


Jung oder Alt? :

Grossartig, haben Sie es im ea vom Freitag, 10. April schon gelesen? „Erfolgreicher Start des Jugendparlamentes (ab 12 Jahren!) des Kantons Schwyz. Es beschloss unter anderem: Besseren Lebenskundeunterricht an der Oberstufe der Volksschule und die Teillegalisierung von Canabis".
Als Lehrer unterrichte ich schon seit einiger Zeit Lebenskunde auf der Oberstufe und ab der Primarschulstufe gehört die Führung eines Klassenrates (Partizipation, Mitsprache der Schüler) zum Lehrplan. Die Jugendlichen werden also schon früh in die Thematik Abstimmung und Wahlen eingeführt. Sie sollen auf die Zukunft als Staatsbürger vorbereitet werden. Mit 18 Jahren wird man mündig und erhält das Stimm- und Wahlrecht!
Jetzt folgt meistens die grosse Leere. Wer engagiert sich schon in Vereinen, Organisationen oder sogar in politischen Ämtern? Dort sitzen die Alten, die doch wissen wie man regiert, denn sie haben „Erfahrung"! Oder wird den Jungen nichts zugetraut?
Mit Martin Thoma-Kälin können wir das Gegenteil beweisen. Mit seinem Engagement als Schulrat kennt er die verfahrene Situation in der Schulraumfrage. Geben wir einem Jungen die Chance, mit   Visionen  diese Frage zu lösen und dem  Bezirksrat neuen Schwung zu verleihen.
Martin Thoma-Kälin kennt mit seinem Unternehmen auch die Schwierigkeiten eines Kleinunternehmers in unserem Bezirk. Er kann die Wirtschaftsförderung des Bezirkes auch auf die kleineren Betriebe aufmerksam machen und mit neuen, unkonventionellen Ideen eine zeitgemässe Förderung anstossen.
Martin Thoma-Kälin spricht mit seiner Jugendlichkeit alle Altersgruppen an. Es sind die Jungen, die in Zukunft die Sünden und Hinterlassenschaften der Altpolitiker austragen und berappen müssen!
Geben wir den Jungen eine Chance und wählen Sie Martin Thoma-Kälin.

Hans Gyr, Lehrer und Vorstandsmitglied

13.04.2015


Emotionen im Wahlkampf :

Das war aber eine geballte Ladung an Empathie in der Leserbriefspalte des EA vom 2. April. Genossen, wir haben Euch gespürt und nehmen gerne Stellung, um eure Gefühlswelt wieder ins Lot zu bringen.
Unser Kandidat Martin Thoma hat bereits vor der Anfrage für das Podium disponiert und er wird drei Termine auf der Strasse wahrnehmen, um sich den Wählern zu stellen, an Podien kommen erfahrungsgemäss nur 10 – 20 Insider. Zur Richtigstellung: es wurden uns drei Termine vorgeschlagen. Der eine war gleichzeitig mit der GV des Gewerbevereins Einsiedeln, der andere während der Versammlung der SVP Einsiedeln und der dritte ging dem Gegenkandidaten nicht. Erst dann versuchte der Chefredaktor EA nach anderen Terminen zu suchen, obwohl er vorgängig seine Abwesenheit bis zum 12. April bekannt gegeben hatte. Die restliche Zeit war bereits verplant für geschäftliche Aktivitäten, denn es ist bald Hochsaison auf dem Bau und solange er nicht gewählt ist, muss er – als Unternehmer dem Wettbewerb ausgesetzt – seine Brötchen selber verdienen. Sobald und sofern er gewählt wird, wird er sich neu organisieren und dem Amt auch in zeitlicher Hinsicht gebührend Rechnung tragen, keine Frage. Dass es seinem Gegner, der in Staatsdiensten ist, einfacher fällt, Zeit freizuschaufeln, dafür haben wir natürlich Verständnis. Es würde uns des Weiteren wundern, wenn der SP-Kandidat sein Pensum bereits vor der unsicheren Wahl aufs Gratwohl reduziert hätte, denn dann hätte er ja bspw. sein Lehrerpensum fristgerecht  künden müssen.
Unserem Kandidaten wegen seinem Alter und seiner politischen Erfahrung die Eignung abzusprechen ist natürlich sehr einfach. Nun, das lässt sich aufholen. Wir, die SVP, fördern unseren Nachwuchs zwar ohne Jugendkonzept, dafür aber lebensnah und mit unentgeltlicher Unterstützung. Seine bürgerlichen Grundwerte stimmen mehr als zuversichtlich und wir geben ihm und uns die Chance. Das hat gar die andere bürgerliche Partei, die FDP, überzeugt, ihn zu unterstützen, was aus historischer Perspektive alles andere als selbstverständlich ist. Uns eint der Kampf gegen linke Selbstverwirklichung und das Aufblähen des Etats auf allen Staatsebenen.
Es sind für das Bezirksratsamt aber auch noch andere Qualitäten gefragt: Dazu zählen die grundsätzliche Einstellung in Umverteilungsfragen und Ausgabenfreudigkeit, ebenso aber auch der unternehmerische Erfahrungsschatz, Geld zuerst verdient zu haben, bevor man es ausgeben kann. All dies befähigt ihn sehr wohl, in das Amt reinzuwachsen. Genossen, nehmt euch die Zeit und fragt doch Martin Thoma anlässlich einer seiner Strassenaktionen, was euch interessiert, er steht gerne zur Verfügung. Wir werden per Inserat auf diese Termine hinweisen.
SVP Einsiedeln
Der Präsident
Ueli Brügger

03.04.2015